Suzuki Presse
Der neue Suzuki Kizashi 4x4 - Langversion
Bensheim, 06. Januar 2010

Auf einen Blick


Allgemein
• Kizashi 4x4 erweitert Suzukis Allradpalette
• Erstes Suzuki Modell im renommierten D-Segment
• Allradlimousine stärkt Image der Marke

Karosserie
• Sportlich eleganter Auftritt, harmonische Proportionen
• Kofferraumvolumen unverändert
• Sportliches Interieur mit Schaltwippen am Lenkrad

Sicherheit
• Elektronische Stabilitätskontrolle (ESP®) Serie
• Berganfahrhilfe und Parksensoren serienmäßig
• 4x4-Antrieb verbessert Fahrstabilität in Kurven und auf rutschigem Untergrund

Antrieb
• Drehmomentstarker 2.4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 131 kW/178 PS
• „Intelligenter“ Allradantrieb i-AWD elektronisch gesteuert
• Stufenloses CVT-Getriebe mit hydraulischem Drehmomentwandler


Ausstattungen
• Luxuriöse Vollausstattung
• Exklusiv in der Ausstattungslinie „Sport“
• Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Kizashi 4x4 – Langfassung

Nur wenige Monate nach Einführung der sportlichen Mittelklasselimousine Kizashi schickt Suzuki bereits Ende Januar 2011 die Variante mit Allradantrieb an den Start. Mit dem Kizashi 4x4 erweitert der japanische Autohersteller sein Allradportfolio auf nun fünf Baureihen und stellt damit erneut seine Kompetenz in dieser Antriebstechnik unter Beweis. Den Kizashi 4x4 zeichnen ein sportliches Fahrverhalten, eine luxuriöse Ausstattung sowie ein attraktiver Preis aus. Im Segment der Mittelklasse ist Suzukis neues Topmodell nahezu exklusiv unterwegs und trifft hier lediglich auf den VW Jetta 4Motion, bedingt auch noch auf den Opel Insignia 4x4, VW Passat 4Motion und Subaru Legacy.

Design und Konzept
Äußerlich unterscheidet sich die Allrad-Version nicht von der frontgetriebenen Variante. Selbst die Bodenfreiheit misst die gleiche Höhe von 135 mm. Auch Lenkung, Radaufhängungen, Räder und die Bremsanlage sind mit der 2WD-Version identisch. Die Antriebstechnik zur Hinterachse platzierten die Suzuki Ingenieure so geschickt, dass weder bei der Variabilität der getrennt umlegbaren Rücksitzlehnen noch beim Kofferraumvolumen (weiterhin 461 Liter) Abstriche in Kauf genommen werden müssen.

Der Kizashi 4x4 punktet mit einem eleganten Design, das nicht nur durch die kurzen Überhänge, den langen Radstand von 2,70 m und die dadurch stimmigen Proportionen bestimmt wird. Auch Details wie der Wabengitter-Grill, den im Kofferraumdeckel integrierten Heckspoiler, die dezenten Seitenschweller, die 45,72 cm (18 Zoll) großen Sportleichtmetallfelgen und die beiden dreiecksförmigen Auspuffendrohre tragen zu einem sportlichen Gesamtbild bei.

Interieur
Der Blick ins Interieur allerdings entlarvt den Kizashi schnell als Vertreter der Allradlimousinen. Denn statt eines manuellen Sechsganggetriebes thront auf der Mittelkonsole der Wählhebel des stufenlosen CVT-Automatikgetriebes. Es ist ausschließlich dem Kizashi 4x4 vorbehalten und verleiht der 4,65 Meter langen Limousine eine beeindruckende Geschmeidigkeit. Wer bewusst sportlich unterwegs sein möchte und selbst schalten will, kann auch dies tun. Über Wippen am Multifunktions-Lederlenkrad (höhen- und längsverstellbar) lassen sich manuell die Gänge wechseln.


Ausstattung
Cockpit, Armaturenbrett und Innenraum überzeugen durch ein modernes, übersichtliches und frisches Layout. Die Materialanmutung der Oberflächen ist hochwertig und vermittelt Premium-Ambiente. Zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die bei vergleichbaren Modellen nur gegen Aufpreis oder in einem deutlich höheren Preissegment zu finden sind, zählen beim Kizashi 4x4 zum Serienumfang. Dazu gehören unter anderem eine Lederkomplettausstattung, eine Zweizonen-Klimaautomatik mit Staub- und Pollenfilter, Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung inklusive Lichtsensor, Parkhilfen vorne und hinten, Regensensor, ein elektrisches Glasschiebehubdach und ein zehnfach elektrisch verstell- und beheizbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion. Für akustischen Genuss sorgt ein MP3-fähiges CD-Radio mit Bluetooth® Schnittstelle. Als einziges Extra in der „Aufpreisliste“ verbleibt die Metallic-Lackierung. Über das Zubehörangebot von Suzuki können Kunden zudem ein integriertes Navigationssystem erwerben. Hierbei handelt es sich um den Gerätetyp Pioneer AVIC-F20BT. Es lässt sich entweder direkt oder aber über die Tasten am Lenkrad bedienen.


Sicherheit

Ein Höchstmaß an Fahrsicherheit und Kontrolle garantiert die überdurchschnittliche serienmäßige Sicherheitsausstattung: So erleichtert eine Berganfahrhilfe das Anfahren an Steigungen. Nach Loslassen des Bremspedals bleibt der Wagen noch für knapp zwei Sekunden abgebremst. ABS, die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), Bremsassistent und ESP® mit integrierter Traktionskontrolle machen den Kizashi 4x4 auch in Grenzsituationen leicht beherrschbar. Zu den passiven Sicherheitstechnologien zählen u. a. sieben Airbags inklusive eines Knie-Airbags für den Fahrer.

 

Motor und Getriebe
Angetrieben wird der Kizashi 4x4 wie sein Frontantriebs-Pendant von einem drehmomentstarken 2,4-Liter-Benzinmotor. Der Vierzylinder kombiniert gute Kraftentfaltung mit sparsamem Verbrauch. Die maximale Leistung des DOHC-Motors beträgt 131 kW/178 PS bei 6.5001 Umdrehungen pro Minute – das höchste Drehmoment von 230 Newtonmetern liegt bei 4.000 U/min an und erlaubt eine souveräne wie entspannte Fahrweise. Mit dem effizient abgestimmten und ausschließlich lieferbaren CVT-Automatikgetriebe begnügt sich der Kizashi 4x4 im kombinierten Verbrauch mit nur 8,3 Litern auf 100 Kilometern. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 191 g/km. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h.

Die spezielle Bauweise des CVT-Getriebes – die Abkürzung steht für „Continuously Variable Transmission“ (= stufenlos variables Getriebe) bietet neben der guten Effizienz auch gesteigerten Komfort. Übliche Wechsel von Gangstufen entfallen, weil die jeweilige Übersetzung durch zwei Kegelradpaare stufenlos variiert wird. Zwischen den Kegelrädern läuft ein Schubgliederband. Es übernimmt Kraftübertragung und besteht aus konischen Stahllamellen. Über Öldruck wird der Abstand der Antriebskegelräder zueinander verändert, das Schubgliederband läuft auf großem oder kleinem Durchmesser. Die Abtriebskegelräder werden durch Feder- und Öldruck so nachgeführt, dass kein Schlupf zwischen Rädern und Gliederband auftritt. Damit wird eine stufenlose Übersetzung von minimal 13,62:1 (sehr kurz) bis maximal 2,28:1 (sehr lang) erreicht.

Diese Wirkungsweise erlaubt immer das beste Verhältnis von Motordrehzahl und erforderlichem Drehmoment. Der Motor wird stets im optimalen Leistungsbereich betrieben. Es gibt weder Schaltstufen noch Zugkraftunterbrechungen wie bei konventionellen Automatikgetrieben. Den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe übernimmt ein Drehmomentwandler.

Wählt der Fahrer den Modus „D“ (Drive), erfolgt die Übersetzungswahl automatisch in Abhängigkeit von Lastwunsch und Geschwindigkeit. Darüber hinaus bietet der Kizashi 4x4 auch den Modus „M“ (Manual). Hier können sechs vorgegebene „Gänge“ angewählt werden. Zwei Schaltpaddels am Lenkrad erlauben zu jeder Zeit ein manuelles Hoch- oder Herunterschalten.

Allradantrieb i-AWD
Der Kizashi 4x4 mit seinem „intelligenten“ Allradantrieb (i-AWD) bietet ein Fahrerlebnis, das auch anspruchsvolle Autofahrer begeistert. Das direkte Handling, die gute Traktion und der überzeugende Fahrkomfort sind das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit und umfangreicher Fahrversuche. Weltweit waren die Suzuki Ingenieure hierfür unterwegs, spulten in den USA ihr Fahrprogramm im eisigen Minnesota ab, fuhren in der sengenden Hitze des Death Valley, drehten unzählige Runden über die Nordschleife des Nürburgrings und nahmen zahlreiche Pässe in den Bergen Neuseelands unter die Räder. Die nicht tempolimitierten Autobahn-Passagen in Deutschland dienten schließlich der Optimierung der Geräuschentwicklungen, mithin der Verbesserung des Fahrkomforts.

Der hochmoderne intelligente Allradantrieb (i-AWD) prädestiniert den Suzuki Kizashi 4x4 für nahezu alle Anforderungen im Alltag. Standardmäßig wird die Vorderachse angetrieben. Über einen kleinen Schalter links am Armaturenbrett kann der Fahrer den intelligenten Allradmodus aktivieren. Mittels elektromagnetischer Lamellenkupplung spielt der Kizsashi 4x4 seine Stärken nun erst richtig aus. Auch jetzt fährt der Wagen zunächst nur mit Frontantrieb. Sobald aber das elektronische System über die ABS-Radsensoren Schlupf an der Vorderachse erkennt, schaltet es im Bruchteil einer Sekunde die Hinterachse hinzu. Ein Elektromagnet presst das Lamellenpaket zusammen und schafft so eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Achsen. Durch das permanente An- und Abschalten des Elektromagneten wird das Drehmoment völlig flexibel auf die Achsen verteilt. Die Spreizung reicht vom reinen Frontantrieb bis zur 50:50-Verteilung.

Der 4x4-Antrieb im Kizashi mittels elektromagnetischer Lamellenkupplung vereint viele Vorteile in sich. Er ist relativ leicht, benötigt unter dem Fahrzeugboden wenig Platz und der Fahrer kann durch die Zuschaltbarkeit jederzeit aktiv Einfluss auf die Kraftverteilung nehmen.

Garantie
Wie auf alle seine Automobile gewährt Suzuki auch auf den Kizashi eine Neuwagengarantie von drei Jahren bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern (nach den Suzuki Garantiebestimmungen) – ein deutlicher Beweis für die Qualität und Zuverlässigkeit.

Preis
Der Kizashi 4x4 kostet 29.900 Euro. Suzuki geht davon aus, dass etwa 25 Prozent der Kizashi Kunden sich für die Allradvariante entscheiden werden.

ESP® ist eine eingetragene Marke der Daimler AG.
Bluetooth® ist eine eingetragene Marke der Bluetooth SIG, Inc.
1Die maximale Motordrehzahl des stufenlosen Automatikgetriebes (CVT) wird zum Schutz des Automatikgetriebes auf 6.000 U/min begrenzt.