Suzuki Presse
Langversion: Der neue Suzuki Swift 4x4
Bensheim, 04. April 2011

Bensheim, April 2011. Suzuki bleibt seiner Tradition treu. Wie schon in den vorherigen Generationen ist der Swift auch diesmal wieder mit Allradantrieb erhältlich. Der neue Suzuki Swift 4x4 ist seit Ende Januar 2011 zu haben und begeistert seitdem die Allradwelt. Die Kraftübertragung erfolgt permanent und bietet eine hohe Fahrstabilität in Kurven und auf rutschigem Untergrund. Der Suzuki Swift ist derzeit der einzige Kleinwagen, der in seinem Segment mit Allrad bestellt werden kann.

Design und Konzept

Sportlich, kompakt, schick. Mit seinem ausdrucksstarken Design und seinen handlichen Fahreigenschaften hat sich Suzukis Bestseller fest im beliebten Kleinwagensegment etabliert. Gegenüber der Frontantriebsversion wird der „Allrad Swift“ für den europäischen Markt nicht im ungarischen Suzuki Werk Esztergom produziert, sondern kommt direkt aus Japan. Bis auf das Typenschild am Heck unterscheidet sich der Swift 4x4 optisch nicht von seinem 2WD-Bruder. Mit einer Länge von 3,85 Metern entschieden sich die Entwickler bewusst auf ein Maß von deutlich unter vier Metern, um Handlichkeit – und damit den Fahrspaß – zu gewährleisten.

Innenraum

Der Innenraum des Suzuki Swift 4x4 entspricht dem der 2WD-Club-Version. Alle Bedienelemente sind so angeordnet, dass sie sich intuitiv betätigen lassen. Besonderen Wert hat Suzuki auf eine gute Material- und Verarbeitungsqualität gelegt, um den gestiegenen Ansprüchen in diesem Fahrzeugsegment heute und auch in Zukunft zu genügen. Viel Bewegungsfreiheit und ein gutes Raumgefühl genießen die Passagiere sowohl auf den Vorder- als auch auf den Rücksitzen. Trotz seiner kompakten Außenabmessungen bietet der Swift 4x4 erstaunlich viel Platz. Marginale und im Alltag vernachlässigbare Unterschiede durch den Allradantrieb ergeben sich beim Tankvolumen (statt 42 nun 40 Liter) und beim Kofferraum. Während die Frontantriebsversion bei aufgestellten Rücksitzen über ein Ladevolumen von 211 Litern verfügt, sind es beim „Allrad-Swift“ 210 Liter. Ebenso gering ist der Unterschied bei umgelegten Sitzlehnen: 902 zu 900 Liter.

Motor

Der Swift 4x4 überzeugt mit einem 1.2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, der eine Leistung von 69 kW/94 PS aufweist. Der Suzuki Swift 4x4 verbraucht nur 5,5 l/100 km (EU-Mix), und hat einen CO2-Ausstoß von 128 g/km.

Antrieb

Im Quintett der Suzuki Allradler gilt der Swift 4x4 als der agile Kurvenräuber. Der Grund dafür ist nicht nur in seinem Fahrwerk und seinen kompakten Abmessungen zu suchen, sondern auch in seiner 4x4-Technik. Die Kraft wird permanent auf alle vier Räder übertragen. Vorder- und Hinterachse sind dabei durch eine Viskokupplung miteinander verbunden. Ein bewährtes wie genial einfaches Prinzip. Die Viskokupplung besteht im Prinzip aus zwei Sätzen von ringförmigen Metallscheiben (Lamellen), die in einem speziellen Ölbad rotieren. Dabei sind die Außenlamellen mit dem Gehäuse und dem Antrieb vom Motor verbunden. Die Innenlamellen sind mit der Nabe und dem Abtrieb zur Hinterachse verbunden. Durch die bei Schlupf entstehenden Scherkräfte im Öl wird das Drehmoment übertragen. Gleichzeitig übernimmt die Viskokupplung die Aufgabe eines Mittendifferenzials, das Autos mit permanentem Allradantrieb benötigen, um in Kurven keine Verspannungen im Antriebsstrang hervorzurufen. Wegen seines geringen Gewichts und dem geringen Platzbedarf ist ein System mit Viskokupplung ideal für kleine Pkws, die nicht auf den Gewinn an Sicherheit und Fahrspaß, den ein Fahrzeug mit Allradantrieb bietet, verzichten sollen.

Sicherheit

Serienmäßig hat der Swift 4x4 – wie alle Swift Versionen –sieben Airbags (inklusive Knieairbag für den Fahrer) sowie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP® an Bord. Optimale Crashstrukturen im gesamten Karosseriebereich erhöhen den Insassenschutz, gezielte Maßnahmen am Vorderwagen den Fußgängerschutz.

Ausstattung

Den Swift 4x4 gibt es als Fünftürer in der Ausstattung „Club“. Sie gestaltet sich kleinwagenuntypisch umfangreich. Neben dem umfassenden Sicherheitspaket sind Klimaanlage, höhenverstellbarer Fahrersitz, asymmetrisch geteilt umlegbare Rücksitzlehne, höhenverstellbares Lederlenkrad, Multifunktionsdisplay, MP3-fähiges CD-Radio inklusive Lenkradbedienung, sechs Lautsprecher, elektrisch verstellbarer Außenspiegel sowie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung serienmäßig an Bord. Der „Allrad Swift“ verfügt zusätzlich über eine Sitzheizung vorne, elektrische Fensterheber hinten und einen kleinen Stauraum unterhalb des Ladebodens im Kofferraum.

Preis

Der Suzuki Swift 4x4 „Club“ ist gegen einen Aufpreis von 900 Euro gegenüber der frontgetriebenen Club-Version erhältlich. Somit kostet der Allradler attraktive 14.490 Euro zuzüglich Metallic-Lackierung. Für diesen moderaten Aufschlag bietet der Swift 4x4 neben einem Allradantrieb auch Annehmlichkeiten wie einer Sitzheizung vorn und Scheibenbremsen hinten.

Die Geschichte des Suzuki Swift 4x4

Als Mitte der achtziger Jahre Suzuki begann, die zweite Generation des Swift zu entwickeln, stand im Lastenheft für den erfolgreichen Kleinwagen etwas sehr Ungewöhnliches: Allradantrieb. Ganz neu war diese Technik für die Suzuki Ingenieure jedoch nicht. Die Erfahrungen reichten zurück bis 1968. Damals begann man bei Suzuki mit der Entwicklung eines eigenen Allradantriebs. Schon zwei Jahre später debütierte in Japan der LJ 10 als eine der Vorgängerversionen des heutigen Jimnys. Der winzige Off-Roader wog nur 600 Kilogramm und wurde angetrieben von einem 25 PS starken, luftgekühlten 360-ccm-Zweizylindermotor. 1972 trat der etwas größere LJ 20 die Nachfolge an. 1976 wagte man mit dem LJ 50 erstmals den Export, der Dreizylinder-Zweitakter mit 550 Kubik ging nach Australien. Nur kurze Zeit später konnte man den LJ 50 bereits auf den Kanarischen Inseln als Mietwagen bekommen. Doch der Durchbruch des kleinen Allradmodells von Suzuki gelang erst 1979. Auf der IAA in Frankfurt stellten die Japaner den LJ 80 (Eljot) vor. Der kleine Geländewagen mit seinem 800-Kubik-Motörchen und 41 PS fuhr sich schnell in die Herzen europäischer Kunden und setzte quasi die Wurzeln zu einem bis heute ungebrochenen Trend, den der kompakten SUV.

Was lag also für Suzuki als renommierter Off-Road-Spezialist näher, als die Allradtechnik auch auf „normale“ Kleinwagen zu übertragen, zumal die Systeme immer leichter, kleiner und effizienter wurden. 1989 schließlich präsentierte Suzuki auf der Birmingham Motorshow die zweite Generation des Swift. Bei ihr sollte zum ersten Mal optional der permanente Allradantrieb zum Einsatz kommen. Gebunden war dieser an die damals größte Motorisierung, den 1.6-Liter-Vierzylinder mit 70 kW (95 PS). 2006, ein Jahr nach Einführung der dritten Swift Generation, erschien erneut eine Allradvariante. Sie lief bis Anfang 2010 im japanischen Kosai vom Band. Seit Januar 2011 ist nun der neue Suzuki Swift 4x4 geboren, und überzeugt mit einem stimmigen Gesamtpaket.

ESP® ist eine eingetragene Marke der Daimler AG.

Suzuki Swift 1.2 4WD, 5-türig, 5-Sitzer, 5-Gang-Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch: 6,7 l/100 km (innerorts), 4,9 l/100 km (außerorts), 5,5 l/100 km (kombiniert). CO2-Emissionen kombiniert: 128