Suzuki Presse
Concept Kizashi – Suzuki präsentiert Mittelklasse-Designstudie / Leidenschaft und Emotion im Fokus
Bensheim, 11. September 2007

•Suzuki entwickelt neuartigen Sports Tourer im Mittelklasse-Segment
•Concept Kizashi vereint die Attribute Design, Sportivität, Komfort, Agilität
und Alltagsnutzen
•Beginn der Phase III der „World Strategy“
•Studie gibt Ausblick auf zukünftiges Topmodell
•Sports Tourer wird Technologieträger des Konzerns

Suzuki, Weltmarktführer im Mini-Car-Segment, wird auf der IAA in Frankfurt neben dem vielseitigen Kleinwagen Splash erstmals auch das Konzept eines neuartigen Mittelklasse-Sports-Tourers präsentieren. Die 4,65 Meter lange Studie Kizashi gibt Ausblick auf das zukünftige Topmodell des japanischen Autobauers. Nicht nur das für ein Fahrzeug im Mittelklasse-Segment extravagante Design verblüfft, auch ein neu entwickelter 2.0-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer, permanenter Allradantrieb, große 21-Zoll-Räder auf Alufelgen im Neun-Speichen-Design sowie ein sequentielles Sechsganggetriebe, womit Suzuki einmal mehr seine sportliche Tradition dokumentiert. Angenehm dürfte auch der besonders lange Radstand von 2,85 Metern sein, der Maßstäbe in Sachen Komfort und Platzangebot im Fond setzt.

Die Philosophie

Kizashi bedeutet im Japanischen so viel wie „Vorgeschmack auf etwas Neues“ oder „Auftakt zu etwas Neuem“. Suzuki wählte bewusst diese Bezeichnung, um zu zeigen, wie offen man einer Erweiterung der Modellpalette gegenübersteht und wie nachhaltig man an einer weiteren Aufwertung des Markenimage arbeitet.

Mit dem Kizashi eröffnet Suzuki die Phase III seiner „World Strategy“. Hier steht ein Höchstmaß an Begehrlichkeit durch Emotionalität und Dynamik im Mittelpunkt. Ebenfalls soll aber auch die strategische Ausrichtung der ersten beiden Phasen mit einfließen: anspruchsvolle Autos zu bauen, die überall auf der Welt die Kunden gleichermaßen begeistern. Der Swift steht stellvertretend für die Phase I, in der man sich vorwiegend auf den Kernwert Sportlichkeit konzentrierte. Der attraktive und kompakte Swift gewann zahlreiche Auszeichnungen in vielen Ländern, steht in seiner Klasse als Ausdruck von Dynamik und Design. Ihre Fortsetzung fand die Phase I im Grand Vitara und im SX4, die ebenfalls weltweit viel Lob bekamen. Der neue Splash ist der Vertreter für die Phase II. Sie ist zusätzlich – mit all ihren Nutzwerten wie Variabilität, Vielseitigkeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und leichte Handhabung – auf die junge Familie fokussiert. Das nächste Modell, das ebenfalls diese Philosophie verkörpert, wird die kommende A-Segment-Generation, sozusagen ein Nachfolgemodell in der Klasse des Alto sein.

Warum in das Mittelklasse-Segment?

Suzukis Image wurde in der Vergangenheit stark geprägt durch die Spezialisierung auf vorwiegend kleine Autos, auf Allradantrieb sowie auf kompakte SUV (Sport Utility Vehicles). Des Weiteren gilt Suzuki als Gründer des Segments der Mini-MPV, das 1993 mit dem Wagon R in Japan eingeleitet wurde. Heute hat Suzuki Kunden in 192 Ländern und die jährlichen Verkäufe steigen – entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend – stetig an, von 1,6 Millionen Einheiten 1997 bis auf voraussichtlich 2,4 Millionen in diesem Jahr. 2009 sollen es bereits drei Millionen Autos jährlich sein.

Trotz der erfolgreichen Position am Markt konnte Suzuki bislang dem Wunsch vieler Kunden nach größeren, imageträchtigeren Autos nicht entsprechen. Loyalen Kunden, die seit vielen Jahren mit Begeisterung Suzuki gefahren und die Entwicklung der Marke positiv beeinflusst haben, konnte nichts Adäquates geboten werden. „Wir fühlen uns mehr als verpflichtet, diesen Ansprüchen gerecht zu werden, und haben uns daher entschieden, unsere Produktpalette nach oben zu erweitern“, sagt Suzuki-Präsident Hiroshi Tsuda. „Damit können wir die allgemein gestiegenen Ansprüche der Kunden erfüllen und auf einen veränderten Lebensstil reagieren.“ Suzukis Modellprogramm sieht vor, in den nächsten Jahren alle Segmente zwischen A und D zu bedienen.

Ein weiterer Faktor, der hinter der Idee des Mittelklasse-Segments steht, ist, auch die weit fortgeschrittene, technologische Kompetenz von Suzuki zu untermauern und damit das Markenimage weiter zu stärken. Hiroshi Tsuda: „Unser technologisches Potenzial ist längst nicht ausgeschöpft.“ Ein passendes Modell in der so genannten Mittelklasse stärkt das Image, der Kunde erhält mehr Status und es gibt ihm zusätzliches Vertrauen, sich für einen Suzuki zu entscheiden.

Das Konzept

Suzukis Marken-Slogan „Way of Life!“ basiert auf fünf Faktoren, die sich am besten mit den Worten „Bodenständigkeit“, „Wertigkeit“, „Sportlichkeit“, „Teamgeist“ und „Begeisterung“ umschreiben lassen. Die ersten beiden drücken die Fähigkeit aus, dem Kunden ehrliche und fühlbar lohnende Produkte in die Hand zu geben. Eine Grundtugend von Suzuki. Schon immer war bei Suzuki das Niveau der Kundenzufriedenheit höher, als es der Produktpreis erwarten ließ. Die Worte „Sportlichkeit“ und „Teamgeist“ stehen für die emotionalen Werte, erreichen den Bauch. Und schließlich drückt „Begeisterung“ den Kernfaktor aus, den Suzuki seinen Kunden mit all seinen Modellen bietet.

Im D-Segment, einer Fahrzeugklasse, in der sich vorwiegend Stufenhecklimousinen befinden, tummeln sich bereits eine Menge Marken. Manche davon verfügen neben einem starken Image auch über viel Tradition. Dennoch unterteilt sich das Segment hauptsächlich in zwei Gruppen. Die eine bildet die Gruppe der familienorientierten Autos, relativ groß außen und geräumig innen, in puncto Design jedoch recht bieder. Zur anderen gehören Modelle des Premium-Segments, im Design anspruchsvoller, meist leistungsstärker, in den Abmessungen kompakter, jedoch qualitativ hochwertig und ausgestattet mit einer großen Portion Prestige.

Um hier erfolgreich zu bestehen, bedarf es andersartiger Ideen und Konzepte. Und es muss ein neuer Wert hinzukommen, einer der höher ist als jener, der auf dem Preisschild steht. Normalerweise wählen die Kunden Modelle des Mittelklasse-Segments nach einem gewissen Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Es soll eine gute Balance zwischen Kaufpreis und rationalen Faktoren wie Ausstattung, Fahrqualitäten und Platzangebot bieten. Doch oft besteht ein Ungleichgewicht. Emotionales und dynamisches Design muss häufig teuer bezahlt werden. Suzuki aber will genau dies vermeiden. Der Hauptfokus zielt daher darauf ab, ein Produkt, das sportlich, lebhaft und zugleich aufregend ist, auch preiswert anzubieten. Dieses Gedankengut spiegeln viele neue Suzuki Fahrzeuge und natürlich auch -Motorräder wider und das soll auch für das Mittelklasse-Segment fortgeschrieben werden. Damit ist Suzuki der erste Autohersteller, der in dieser Fahrzeugklasse eine Kombination auf die Räder stellt, die es in dieser Art bislang nicht gab: Dem Kunden die Möglichkeit zu geben, sich ein Auto mit hoher Emotionalität und Dynamik letztlich auch leisten zu können.

Das Design

Die Designvorgaben der Kizashi-Studie waren schon früh fixiert. Die Karosserie sollte so schlank wie möglich werden, dabei weiterhin eine gute Räumlichkeit bieten und gleichzeitig Charme, Eleganz und Energie ausstrahlen. Sie sollte eine Art Vollkommenheit vermitteln, ähnlich dem Körper eines trainierten Leistungssportlers, der für Ausdauer, Fitness und wohl geformte Anatomie steht – ohne überflüssiges Gewicht. Den Suzuki-Designern gelang es, all diese Parameter in die Karosserie einfließen zu lassen. Harmonische Proportionen geben der Kizashi-Studie Charakter und wecken Leidenschaft. Sie ist so zu etwas ganz Besonderem geworden: einem Straßen-Athleten. Die großen 21-Zoll-Leichtmetallräder im 9-Speichen-Design mit breiten 255er-Reifen, die kurzen Überhänge und die breite Spur sorgen zudem für einen äußerst kraftvollen Auftritt.

Die Technik

Neben extravagantem Design sollen Studien häufig auch durch zukünftige Technik auf sich aufmerksam machen. Zeigen, was geht, egal, ob sinnvoll oder utopisch. Beim Concept Kizashi schlug Suzuki einen anderen Weg ein, der jedoch als typisch für die Marke gilt: Anstatt sich mit zweifelhaften Technologien zu profilieren, wurde lieber mit Know-how und Leidenschaft Bewährtes verfeinert – letztlich soll dies in erster Linie dem Wichtigsten Ansprechpartner dienen: dem Kunden.

Dies geschieht allerdings nur zu einem geringen Teil am Computer. Dynamik lässt sich nicht nur anhand von Zahlen und Daten zusammenfügen, Dynamik entsteht bei Suzuki – und dies zeigt auch die Erfahrung als Motorradhersteller – vorwiegend aus unzähligen Fahrtests und dem Feedback der Tester und Ingenieure. Eine Methode, die in Zeiten virtueller Welten fast schon ausgestorben zu sein scheint. Erfahrungen – im wahrsten Sinne –, die bereits bei der erfolgreichen Entwicklung des Swift gesammelt wurden. Und er lieferte den Beweis, dass dies der beste Weg ist, um die Dynamik der Autos zu erhöhen und beim Kunden letztlich auch den Bauch anzusprechen. Genau dies soll auch mit dem neuen Mittelklasse-Segment passieren. Suzuki möchte einen Sports Tourer präsentieren, der begeistert, der die perfekte Balance aus Bauchgefühl und Kopfentscheidung darstellt.

Der Hybrid-Antrieb in Planung

Zur gleichen Zeit ist sich Suzuki bewusst, dass solch ein Auto auch mit der Umwelt optimal im Einklang stehen muss. Die Antwort darauf lautet: Dieselantrieb. Diese Form des Antriebs ist hocheffizient, und der Fahrer verliert dabei nicht das Gefühl des herkömmlichen Motors. Ausgestattet ist die Kizashi-Studie mit einem völlig neu entwickelten 2.0-Liter-Turbo-Diesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technik. Um der starken Nachfrage nach höchstmöglicher Umweltverträglichkeit Rechnung zu tragen, ist darüber hinaus ein Hybrid-Antrieb in Planung. Ziel ist hierbei, eine der geringsten CO2-Emissionen in diesem Segment zu erreichen. Ein Elektromotor unterstützt beim Beschleunigen und dient zugleich als Generator, um im Schubbetrieb Bremsenergie in die Batterien einzuspeisen. Wie das Concept Kizashi wird auch das zukünftige Serienmodell im D-Segment über den weiterentwickelten Allradantrieb „Advanced i-AWD (intelligent All-Wheel Drive)“ mit elektromagnetisch gesteuerter Lamellenkupplung verfügen. Damit untermauert Suzuki seine Tradition und langjährige Erfahrung in der Allrad-Technologie. Sie wurde kontinuierlich verbessert und verfeinert und garantiert ein hohes Maß an aktiver Fahrsicherheit und natürlich Fahrvergnügen.

Die technischen Daten des Concept Kizashi:

Gesamtlänge: 4.650 mm
Gesamtbreite: 1.950 mm
Gesamthöhe: 1.400 mm
Radstand: 2.850 mm
Motor: neu entwickelter 2.0-Liter-Turbodiesel
Getriebe: sequenzielles Sechsganggetriebe
Antriebssystem: advanced i-AWD (intelligent All-Wheel Drive)
Reifen: 255/30-R21
Räder: 21 Zoll, 9 Speichen, Aluminiumlegierung