Suzuki Presse
4x4-Pionierleistungen des Allradspezialisten Suzuki
  • Anfang 2015 kommt das neue Kompakt-SUV mit ALLGRIP Allradantrieb
  • 1970 begannen Suzukis 4x4-Trends mit dem kleinen Offroader LJ10
  • Seit über vier Jahrzehnten perfektioniert Suzuki die Allradtechnik
Bensheim, 21. August 2014

Allradspezialist Suzuki wird auch mit dem neuen SUV ab Anfang 2015 seiner Vorreiterrolle in der 4x4-Technologie gerecht: Die Serienversion des Concept Car iV-4 wird mit dem neuesten ALLGRIP Allradantrieb auf den Markt kommen und das immer beliebtere Segment der Kompakt-SUV bereichern. Der Trendsetter mit einem der modernsten 4x4-Systeme an Bord wird der vorläufige Höhepunkt von Suzukis jahrzehntelangen Allrad-Pionierleistungen sein, die im damals neuartigen Klein-Offroader LJ10 von 1970 ihren Ursprung hatten. Seither hat Suzuki kontinuierlich weltweit Allrad-Trends gesetzt und unter anderem die große Popularität heutiger SUV (Sport Utility Vehicles) ermöglicht.

Ein neues Kapitel hat Suzuki 2013 mit dem besonders bedienfreundlichen ALLGRIP Allradsystem im SX4 S-Cross aufgeschlagen. So sind im aktuellen Crossover vier Fahrmodi direkt anwählbar und erfüllen individuelle Ansprüche: von „Auto“ (spart Sprit und schaltet nur bei Traktionsverlust automatisch und stufenlos von Front- auf Allradantrieb) bis „Lock“ (verteilt das Drehmoment fix und zu gleichen Teilen für optimalen Vortrieb auf beide Achsen). Suzukis 4x4-Technologie bringt die handfesten Vorteile eines Allradsystems bei wenig Gewicht und Spritverbrauch sowie geringen Kosten mit. Auch im neuen Kompakt-SUV 2015 wird der optionale ALLGRIP Allradantrieb höchstmögliche Sicherheit garantieren. So ausgerüstet ist das Fahrzeug auch bei winterlichen Straßenverhältnissen in der Stadt und auf dem Land komfortabel und sicher unterwegs.

Allradtechnik aus Tradition
Mit den langjährigen Bestsellern Jimny und Vitara/Grand Vitara konnte der japanische SUV-Pionier bereits über fünf Millionen Allrad-Fans in aller Welt für sich gewinnen. Mehr als 300.000 Zulassungen erzielten Suzukis 4x4-Bestseller alleine in Deutschland, wo der Allradspezialist ab 1980 mit dem LJ80 den Markt der kompakten und erschwinglichen Funcars kreierte. Unter dem Namen „Eljot“ überzeugte der kurze Kletterspezialist als vielseitiger Begleiter zwischen Großstadtboulevard und Jagdrevier. Bereits 1970 hatte der Vorgänger LJ10 in aller Welt als Suzukis erster Geländegänger überhaupt einen imponierenden Auftritt hingelegt: Mit Leiterrahmen, blattgefederten Starrachsen und Allradantrieb sowie Geländeuntersetzung hatte er sich schier unaufhaltsam durch extremste Offroad-Passagen gewühlt und kleine Geländefahrzeuge populär gemacht.

Von Beginn war die ausgereifte Allradtechnik des „Eljot“ (Spitzname) genannten Alleskönners bei Bedarf zuschaltbar. Der leichte Allradler war bei jungen, freizeitorientierten Zielgruppen ebenso beliebt wie bei absoluten Offroad-Profis. Denn: Jedes noch so herausfordernde Gelände verlor seine Schrecken, wenn der Allradantrieb des „Eljot“ mittels Reduktion das höchstmögliche Drehmoment an die Räder schickte. Wozu das spaßbetonte Freizeitmobil tatsächlich imstande war, zeigte es 1982 eindrucksvoll auf der 13.000 km langen, materialmordenden Rallye Paris–Dakar. Sein Nachfolger, der komplett neu konstruierte SJ, setzte dem noch eins drauf: Ein 21 Jahre alter SJ Samurai wühlte sich 2007 bis auf 6.688 m über dem Meeresspiegel hinauf. Mit diesem beeindruckenden Höhenweltrekord in Chile stellte Suzuki abermals seine überragende Allrad-Kompetenz unter Beweis.

Ein Meilenstein für die Popularität des Allradantriebs war 1988 der Suzuki Vitara, denn das erste Kompakt-SUV überhaupt glänzte von Beginn an mit souveräner Geländegängigkeit. Mit ihm kam die Welle der damals neuartigen Allrounder ins Rollen, denn der Vitara vereinte erstmals den Komfort und die Variabilität eines kompakten Familienfahrzeugs mit der Sicherheit und der Durchsetzungskraft eines Geländewagens. Dies stellte der Suzuki Vitara sicher dank zuschaltbarem Allradantrieb und Reduktionsgetriebe. Ihre souveräne Geländetauglichkeit hob die SUV von Suzuki damals wie heute von vielen Konkurrenten ab, die auf ausgefeilte Allradtechnologie weniger Wert legen. Untrüglicher Beleg dafür, dass der Vitara damals die Welle der Kompakt-SUV lostrat: Alleine 1991 wurden weltweit über 104.000 Fahrzeuge verkauft, davon knapp 11.000 in Deutschland.

Seit 1998 überzeugt der Nachfolger Grand Vitara SUV-Fans in aller Welt mit seinen universellen Vorzügen auf jedem Untergrund. Dank des weiterentwickelten Allradantriebs „Drive Select“ und eines Reduktionsgetriebes überzeugte gleich die erste Generation des Grand Vitara weiterhin mit grandiosen Geländetalenten, so dass sie noch 2005 – im Jahr ihrer Ablösung – einen Verkaufsbestwert aufstellte: 138.000 Fahrzeuge weltweit! Seit der zweiten Grand-Vitara-Generation ab 2005 erhöht eine hochmoderne Mehrlenkerachse mit Einzelradaufhängung den Fahrkomfort. Dennoch ist es Suzuki gelungen, die bereits exzellenten Offroad-Eigenschaften des SUV nochmals zu steigern: Mit permanentem Allradantrieb im Modus „4H“ geht die Antriebsleistung nahezu 50 : 50 an die Vorder- und die Hinterachse. Im Modus „4H Lock“ verbindet eine Sperre beide Achsen und macht den Tausendsassa fit für extremes Gelände. „4L Lock“ schließlich schaltet eine Geländereduzierung hinzu und steigert so bei geringerem Tempo das maximale Drehmoment an jedem Rad. Dass ein stylisches SUV kompromisslos geländegängig sein kann, bewies der Grand Vitara mit zwei Klassensiegen bei der berüchtigten Transsyberia Rallye 2007 und 2008. Dies schlug sich in beeindruckenden Verkaufserfolgen nieder: Schon im ersten Produktionsjahr 2005 wurden weltweit 175.000 Einheiten ausgeliefert, in Deutschland stellte der Grand Vitara seither über 140.000 Allrad-Fans zufrieden.

Auch der aus LJ und SJ hervorgegangene Suzuki Jimny hat sich bis heute zum Dauererfolg entwickelt. Der kultige Kraxler verbindet viel Fahrspaß zu einem fairen Preis mit robuster und verlässlicher Allradtechnik. Auf Wunsch zeigt das Funcar sein zweites Gesicht und wühlt sich durch anspruchsvollstes Gelände – nach wie vor mit Leiterrahmen, Starrachsen vorne und hinten sowie zuschaltbarem Allradantrieb und Geländereduktion. Schraubenfedern haben inzwischen die ehemaligen Blattfedern ersetzt, um heutige Komfortansprüche voll und ganz erfüllen zu können. Am bewährten Konzept des kleinen, wendigen und preisgünstigen Kletterkünstlers hat Suzuki seit mehr als vier Jahrzehnten äußerst erfolgreich festgehalten und wird dies auch in Zukunft tun.

 

Über Suzuki
Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Geschäftsjahr 2013/2014 weltweit 2,86 Millionen Fahrzeuge produziert. Der Konzern, für den weltweit 51.503 Mitarbeiter tätig sind, vertreibt seine Produkte in 196 Ländern und Regionen.

Im Geschäftsjahr 2013/14 lag der Umsatz bei 2,94 Billionen Yen (20,7 Milliarden Euro*). Mit einem Betriebsergebnis von rund 187,7 Milliarden Yen (1,31 Mrd. Euro*) konnte die Suzuki Motor Corporation ihren Gewinn um 29,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die weltweiten Verkäufe umfassten im Geschäftsjahr 2013/14 2,71 Millionen Autos. Suzuki unterhält 35 Hauptproduktionsstätten in 24 Ländern und Regionen.

Mit seinem „Way of Life!“ steht Suzuki weltweit für die Markenattribute Begeisterung, Bodenständigkeit, Wertigkeit, Sportlichkeit und Teamgeist. Diese Werte manifestieren sich unter anderem in innovativen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten und überzeugenden Kernkompetenzen, unter anderem in den Bereichen Offroad und Allrad, basierend auf einer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Suzuki International Europe GmbH steuert vom hessischen Bensheim aus die bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche Automobile, Motorrad und Marine. Mit 350 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz in Höhe von rund 635,6 Millionen Euro. Im Jahr 2013 wurden 26.863 Fahrzeuge zugelassen.

* Wechselkurs vom 31. März 2014: 1 Euro = 142,2 Yen