Suzuki Presse
Suzuki auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt
  • Neues Fließheckmodell Suzuki Baleno
  • Neuer mittelfristiger Managementplan SUZUKI NEXT 100
  • Suzuki präsentiert neues Top-Model Vitara S
Frankfurt, 15. September 2015

Auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt stellt Suzuki der Welt heute erstmals den Baleno vor – einen neuen Kompaktwagen mit Fließheck, der die Messlatte für Styling, Innenausstattung und Technologie höher legt.

Der neue, kompakte Baleno mit Fließheck

Der neue Baleno mit seinem eleganten Design, dem geräumigen Innenraum und den modernsten Technologien von Suzuki ist der ideale Fließheck-Kompaktwagen und basiert auf 60 Jahren Erfahrung im Bau von Kompaktwagen.

Das sportliche und elegante Design des Baleno basiert auf dem Designthema „Liquid Flow“ und soll an ein Liquidum erinnern, die sich dynamisch dahinbewegt. Die Kabine bietet vorn und hinten viel Platz für Erwachsene und ein klassenbestes Gepäckraumvolumen von 355 Litern*.

Hohe Fahrleistungen und einen sparsamen Verbrauch erreicht der Baleno durch neue Technologien – eine neu entwickelte Plattform, den BOOSTERJET-Turbomotor mit Direkteinspritzung, sowie das SHVS (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki)-Mild Hybrid System. Dank eines umfangreichen Testprogramms auf Europas Straßen bietet der Baleno ein Fahrerlebnis, das sich durch die von Suzuki angestrebte optimale Balance zwischen agilem Handling und kultiviertem Fahrkomfort auszeichnet.

Der Baleno wird ab Frühling nächsten Jahres in Europa angeboten.

* Laut Suzuki Studie zu B-Segment-Fließheckmodellen nach Suzuki Definition (Fließheck mit 3.700–4.100 mm Gesamtlänge) und Messverfahren des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA).

Neuer mittelfristiger Managementplan SUZUKI NEXT 100

Im Juni dieses Jahres kündigte Suzuki als Basis für die nächsten 100 Jahre der Suzuki-Gruppe, die im Jahr 2020 ihr hundertjähriges Bestehen feiert, einen mittelfristigen Managementplan für die kommenden fünf Jahre mit der Bezeichnung SUZUKI NEXT 100 an.

Der Managementplan basiert auf Suzukis Grundsatz, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Mit diesem Plan möchte Suzuki den Firmenwert erhöhen und nachhaltiges Wachstum sichern. Unter dem Motto „Team Suzuki“ wird die Suzuki-Gruppe eine strukturelle Reform durchführen, die Globalisierung des Unternehmens weiter vorantreiben und die Geschäftsbasis von Suzuki festigen. Dieses Konzept soll die Fertigung stärken. Die gesamte Gruppe soll – entsprechend der Firmenpolitik von Suzuki – ihr Hauptaugenmerk auf Qualität legen – die Fähigkeiten zur Technologieentwicklung ausbauen und die Produktivität erhöhen, sodass Suzuki eigene Produkte schaffen kann, die die Erwartungen der Kunden übertreffen. Damit hofft Suzuki seinen konsolidierten Nettoertrag von 3.015,5 Mrd. Yen im Geschäftsjahr 2014 (1. April 2014 bis 31. März 2015) auf 3.700 Mrd. Yen im Geschäftsjahr 2019 (1. April 2018 bis 31. März 2019) zu steigern.

Im Automobilgeschäft will Suzuki die Effizienz in der Entwicklung durch Konsolidierung der Fahrzeugplattformen und Konzentration der Motorentwicklung steigern. In den kommenden fünf Jahren sollen weltweit 20 neue Modelle eingeführt werden, der internationale Umsatz soll von dem Allzeithoch von 2,87 Millionen Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2014 auf 3,4 Millionen Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2019 in Europa gesteigert werden. Der heute auf der IAA in Frankfurt vorgestellte Baleno ist der erste globale Schritt von Suzuki, diese 20 neuen Modelle auf den Markt zu bringen.

Damit Suzuki seine modernen Technologien und sein Maßstäbe setzendes Design verfeinern sowie seine Produktion ausbauen kann, soll jedes Jahr mindestens ein neues Modell auf dem wichtigen europäischen Markt eingeführt werden, sodass im Jahr 2019 ein jährlicher Absatz von 280.000 Fahrzeugen erreicht werden kann. Im aktuellen Geschäftsjahr will Suzuki nicht nur ein neues Modell auf den Markt bringen, sondern auch das aktuelle Angebot erweitern, indem beispielsweise eine Sportversion des Vitara als neues Modell Vitara S auf den Markt gebracht wird. Suzuki rechnet daher in Europa mit einem Verkauf von 205.000 Fahrzeugen, dies sind fünf Prozent mehr als im vorherigen Geschäftsjahr.

Der neue Vitara S

Die Angebotspalette des Vitara wird durch den neuen Vitara S erweitert, der sich seit der Markteinführung im Frühjahr 2015 bereits gut verkauft. Mit einem 1,4-Liter-BOOSTERJET-Turbomotor zur Verbesserung der Fahrleistung und einem fünffach geschlitzten Frontgrill ähnlich dem des auf der letzten IAA in Frankfurt vorgestellten Concept-Cars iV-4, roten Akzenten bei der Innenausstattung und weiteren Features macht die neue Version einen noch sportlicheren Eindruck.

Dies wird die Vitara-Version mit der umfangreichsten Ausstattung sein. Neben weiteren Funktionen werden LED-Scheinwerfer, leder- und wildlederähnliche Sitzbezüge, radargesteuerte aktive Bremsunterstützung (RBS), autonome Notbremsanlage sowie adaptive Tempomatsteuerung standardmäßig angeboten. Der Vitara S soll in sieben Farben erhältlich sein, dazu gehören zwei Varianten mit Zweifarben-Lackierung. Der Verkauf wird in Kürze nacheinander in verschiedenen europäischen Ländern anlaufen. Suzuki reagiert damit auf den Wunsch der Kunden nach mehr Auswahl.

Neue Technologien für besseres Fahrverhalten, sparsamen Verbrauch und mehr Sicherheit

Die Säulen zur Stärkung der Technologieentwicklung entsprechend dem Plan SUZUKI NEXT 100 sind besseres Fahrverhalten sowie sparsamerer Verbrauch durch optimierte Fahrzeugkarosserie und effizienteren Antriebsstrang sowie höhere Sicherheit durch Fahrerassistenzsysteme, Informations- und Kommunikationstechnologien. Drei neue Technologien bescheren dem neuen Baleno bessere Fahrleistungen und einen niedrigeren Verbrauch: eine komplett neue Plattform, der neue BOOSTERJET-Turbomotor mit Direkteinspritzung und das SHVS-Mildhybridsystem. Darüber hinaus wurde das Audio-System mit Smartphone-Anbindung, 7-Zoll-Display und intuitiver Bedienung weiterentwickelt und unterstützt jetzt auch Apple CarPlay, die intelligentere und sicherere Möglichkeit zur Nutzung des iPhones im Pkw.

Neue Plattform

Bei der Entwicklung der neuen Plattform von Suzuki wurde die bisherige Struktur des Fahrzeugunterbodens einer radikalen Prüfung unterzogen, um Gewicht zu sparen und die soliden Eigenschaften zu bewahren. Die höhere Steifigkeit bei geringerem Gewicht wird durch eine durchgehende, gekrümmte Skelettstruktur erreicht. Die neue Plattform besitzt eine 10 Prozent höhere Karosseriesteifigkeit im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen der gleichen Klasse sowie ein etwa 15 Prozent geringeres Gewicht als die Plattformen, die sie ersetzt.

Da Suzuki darüber hinaus eine Optimierung nicht nur in Teilbereichen, sondern bezogen auf das gesamte Fahrzeug samt den an der Fahrzeugunterseite angebauten Komponenten anstrebte, konnten Geräusche und Vibrationen ohne Beeinträchtigung des Fahrkomforts gering gehalten werden. Das Ergebnis sind ein besseres Fahrverhalten und ein niedrigerer Verbrauch ohne Abstriche bei der Kollisionssicherheit und ohne unerwünschte Nebengeräusche.

Suzuki will außerdem mit der neuen Plattform seine Entwicklungen durch Zusammenlegung der derzeit vier Plattformen zu drei Plattformen (Mini-Pkw, Fahrzeuge des A-Segments sowie Fahrzeuge des B-Segments und größere Fahrzeuge) effizienter gestalten. Zudem sollen Funktionskomponenten wie Federung, Klimaanlage und Sitzrahmen als Module produziert werden.

Neuer BOOSTERJET-Turbomotor mit Direkteinspritzung

Der neu entwickelte 1.0-Liter–BOOSTERJET-Turbomotor mit Direkteinspritzung ist dank eines kleinvolumigen, drehmomentstarken Turboladers verbrauchsgünstig und agil.

Die Steuerung des Wastegate-Ventils, das sich zur Erhöhung des Ladedrucks bei Volllast schließt und im normalen Fahrbetrieb geöffnet bleibt, verringert den Pumpverlust und sorgt so für eine hohe Leistung bei sparsamem Verbrauch. 6-Loch-Einspritzdüsen, eine Kraftstoffzerstäubung sowie Tumble-Einlasskanäle sorgen für eine Einspritzung mit hohem Verbrennungswirkungsgrad, wodurch ein sparsamer Verbrauch bei höherer Leistung erreicht wird.

Der BOOSTERJET-Motor besitzt dank der von Suzuki vertretenen Philosophie der Gewichts- und Größenreduzierung in Verbindung mit Agilität und Laufruhe die für Suzuki-Motoren typischen Eigenschaften.

Der BOOSTERJET wird mit zwei Hubraumgrößen von 1,0 und 1,4 Litern angeboten. Suzuki wird den BOOSTERJET für 1,0 Liter zunächst im neuen Baleno auf den Markt bringen. Dieser hat eine maximale Leistung von 82 kW und ein maximales Drehmoment von 170 Nm. Der neue BOOSTERJET mit 1,4 Litern Hubraum mit einer maximalen Leistung von 103 kW und einem maximalen Drehmoment von 220 Nm soll im neuen Vitara S angeboten werden.

Neues Mild Hybrid System (SHVS)

Das SHVS-Mild Hybrid System von Suzuki nutzt einen ISG (Integrated Starter Generator = integrierter Startergenerator), der den Motor beim Beschleunigen unterstützt und durch regeneratives Bremsen Strom erzeugt.

Die Stromerzeugung geschieht bei einem ISG effizienter als bei einem konventionellen Drehstromgenerator. Der Regenerationswirkungsgrad erhöht sich auch dadurch, dass das System erkennt, wie stark die Bremsen betätigt werden, und die Menge der rückgewonnenen Elektroenergie entsprechend erhöht.

Der verbrauchsmindernde Effekt das Systems tritt dadurch ein, dass der ISG in seiner Funktion als Elektromotor den beim regenerativen Bremsen gespeicherten Strom zur Unterstützung des Motors nutzt, indem er die zusätzliche Kraftstoffmenge ersetzt, die ansonsten beim verbrauchsintensiven Losfahren aus dem Stand und beim Beschleunigen benötigt wird.

Zudem verfügt das im Baleno verbaute SHVS über einen kompakten Lithium-Ionen-Akku mit hoher Ladeleistung, der die häufige Unterstützung des Motors ermöglicht.

Zum Schutz der Umwelt will Suzuki die Anzahl seiner Fahrzeugmodelle mit SHVS-Mild Hybrid System aktiv erhöhen. Das SHVS-System ist kraftstoffsparend, platzsparend und kostengünstig.

Audio-System mit Smartphone-Anbindung und Apple CarPlay

In Verbindung mit dem Audio-System mit Smartphone-Anbindung wird nun auch Apple CarPlay angeboten, das über das 7-Zoll-Display des Audio-Systems mit Smartphone-Anbindung ein intuitives Bedienerlebnis bietet. Beim Anschließen eines iPhones über ein USB-Kabel an das System erscheinen die verschiedenen Funktionen von Apple CarPlay auf dem Touchscreen des Armaturenbretts. Maps, Phone, Messages und Music sowie Podcasts, Audiobooks und mit Apple CarPlay kompatible Apps von Drittanbietern lassen sich über den Touchscreen oder mit der Siri-Sprachschnittstelle von Apple durch Sprachbefehle steuern. Auf diese Weise kann der Fahrer das iPhone bequem und sicher nutzen, ohne beim Fahren abgelenkt zu werden.

Suzuki wird Apple CarPlay erstmals im Vitara S auf den Markt bringen und es dann schrittweise für weitere neue Modelle anbieten, beispielsweise für den gerade angekündigten Baleno. Geplant sind außerdem Upgrades für aktuelle Fahrzeugmodelle, in denen das Audio-System mit Smartphone-Anbindung verbaut ist.
CarPlay ist kompatibel mit iPhone 5 und späteren iPhone-Modellen.

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