Suzuki Presse
General Motors verringert seinen Eigenkapitalanteil an Suzuki

Partnerschaft zwischen den Automobilkonzernen wird fortgesetzt

Bensheim, 06. März 2006

Bensheim/Tokio, 6. März 2006. Die SUZUKI Motor Corporation (SMC) und General Motors (GM) einigten sich auf eine Reduzierung des Eigenkapitalanteils von GM an Suzuki von 20 auf drei Prozent. Gleichzeitig wird die erfolgreiche Geschäftsbeziehung der beiden Konzerne fortgesetzt.

Die Automobilhersteller blicken auf eine 25-jährige fruchtbare Zusammenarbeit zurück. Seit August 1981 kooperieren die Unternehmen und werden auch weiterhin Projekte gemeinsam initialisieren und durchführen. Dazu zählen neben der Entwicklung fortschrittlicher Technologien auch der Betrieb des Joint Ventures CAMI in Kanada und die Herstellung eines neuen Mittelklasse-SUVs am dortigen Standort. Zusätzlich werden die Unternehmen bei der Entwicklung von Antriebssystemen, im Vertrieb ihrer Fahrzeuge und beim Einkauf weiter zusammenarbeiten.

Vor dem Hintergrund dieser Kooperation kam GM vor kurzem auf Suzuki zu, um die Möglichkeit einer deutlichen Reduzierung seiner Beteiligung an dem Weltmarktführer für Kleinwagen zu diskutieren und mit dieser Maßnahme seine Finanzkraft zu stärken. Nach sorgfältigen Überlegungen hat Suzuki Folgendes beschlossen:

Eigenkapitalanteil von General Motors reduziert sich von 20 auf drei Prozent

Gegenwärtig plant GM, 16,3 Millionen Aktien von Suzuki zu halten, was einem Anteil von drei Prozent entspricht. Damit bleibt der amerikanische Konzern ein wichtiger Kapitalgeber von Suzuki. General Motors will 92,3 Millionen oder 17 Prozent der Aktien verkaufen. Suzuki möchte die Aktien zurückkaufen. Auf diese Weise sollen Störungen des Marktes vermieden werden, die durch den zeitgleichen Verkauf einer großen Menge von Aktien entstehen können. Den Aktienrückkauf wird Suzuki aus der Eigenkapitalreserve finanzieren.

Beide Konzerne schlossen einen späteren Rückkauf des Aktienpaketes durch GM nicht aus.

Auswirkungen auf den Geschäftsplan und die Finanzprognosen für Suzuki

Suzuki und General Motors vereinbarten, dass die Zusammenarbeit im gegenwärtigen Ausmaß beibehalten werden soll. Auswirkungen auf den Geschäftsplan und die Finanzprognosen befürchten die Japaner daher nicht. Im Rahmen der laufenden Fünfjahresplanung beabsichtigt Suzuki keine Veränderungen der Geschäftspolitik und will die angepeilten Ziele schnellstmöglich erreichen.