Suzuki Presse
Suzuki Motor Corporation: Solides Ergebnis in 2011 trotz schwieriger Weltwirtschaftslage
  • Geschäftsentwicklung im Jahr 2011 wurde stark von den verheerenden Folgen des Erdbebens in Japan beeinflusst
  • Umsatz im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika konnte deutlich gesteigert werden
Hamamatsu/Bensheim, 07. Februar 2012

Die Suzuki Motor Corporation hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/2012 (von April bis Dezember 2011) einen Konzernumsatz von 1.798,0 Mrd. Yen – umgerechnet rund 18,0 Mrd. Euro* – erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Umsatzrückgang von 6,7 Prozent. Der operative Gewinn des japanischen Kleinwagen- und Allradspezialisten verringerte sich leicht um 5,1 Prozent und beläuft sich nun auf 87,7 Mrd. Yen (880,3 Mio. Euro*). Es wurde ein Betriebsergebnis in Höhe von 96,4 Mrd. Yen (967,2 Mio. Euro*) erzielt (-9,5 Prozent). Auch im dritten Quartal 2011/12 war die Geschäftsentwicklung des Konzerns stark von den verheerenden Folgen des Erdbebens in Japan beeinflusst. Darüber hinaus trübten nach wie vor die kontinuierliche Aufwertung des Yen sowie der sinkende Absatz in Indien die weltweite Marktlage. Insbesondere durch massive Kostensenkungen und Einsparungen ist es der Suzuki Motor Corporation gelungen, die Verluste deutlich zu begrenzen. Entsprechend verzeichnet das Unternehmen einen soliden Nettogewinn in Höhe von 40,6 Mrd. Yen (407,6 Mio. Euro*).

Deutliche Umsatzsteigerung in Nordamerika
Im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika konnte der japanische Automobilhersteller seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Mit einem operativen Gewinn von 0,3 Mrd. Yen (3,0 Mio. Euro*) schreibt das Unternehmen damit auf dem hart umkämpften Markt schwarze Zahlen.

Weltweite Lage im Automobilsektor bleibt angespannt
Die massiven Auswirkungen des Erdbebens im März sowie die allgemein schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überlagerten weiterhin die Aktivitäten der Suzuki Motor Corporation auf dem japanischen Heimatmarkt. Trotz des Verkaufserfolgs des neuen Kleinwagens Solio und des Launchs des Wagon R mit Start-Stopp-System sowie des Alto Eco in Japan gingen die weltweiten Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent auf 1.574,2 Mrd. Yen (15,8 Mrd. Euro*) zurück.

Motorradsparte weiterhin solide
In der Motorradsparte kann ein Umsatz in Höhe von 188,8 Mrd. Yen (1,9 Mrd. Euro*) verzeichnet werden. Das bedeutet eine Steigerung von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die vor allem auf die guten Resultate im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika zurückzuführen ist.

Marinesparte legt zu
Ein Umsatzplus kann auch die Marinesparte der Suzuki Motor Corporation verbuchen. Dank wachsender Nachfrage stiegen die Erlöse um 4,6 Prozent auf 35,0 Mrd. Yen (ca. 351,3 Mio. Euro*). Das Betriebsergebnis ging dabei allerdings insgesamt um 8,1 Prozent zurück auf 4,7 Mrd. Yen (ca. 47,1 Mio. Euro*).

Ausblick
Bisherige Prognosen sind davon ausgegangen, dass Absatz und Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigen. Doch obwohl sich die Situation in Japan nach dem schweren Erdbeben langsam normalisiert, hat sich die Suzuki Motor Corporation dazu entschlossen, die Umsatzerwartungen für das Gesamtgeschäftsjahr 2011/12 leicht um 4,1 Prozent auf nun 25,0 Mrd. Euro* nach unten zu korrigieren. Vor allem deshalb, weil noch nicht abschätzbar ist, welche Auswirkungen die Flutkatastrophe in Thailand und die Aufwertung des Yen auf das Betriebsergebnis haben werden. Das Unternehmen hält aber an seinen Gewinnzielen fest. Die Wechselkurserwartung für das vierte Quartal 2011/12 passt die Suzuki Motor Corporation auf 77 Yen/US-Dollar (vorherige Prognose: 75 Yen/US-Dollar) und 109 Yen/Euro (vorherige Prognose: 105 Yen/Euro) an.

Überblick über die ersten neun Monate des Fiskaljahres 2011/12 

SMC Umsatz 1.798,0 Mrd. Yen -6,7 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Operatives Ergebnis 87,7 Mrd. Yen -5,1 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Betriebsergebnis 96,4 Mrd. Yen -9,5 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Nettogewinn 40,6 Mrd. Yen -4,7 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Automobilumsatz 1.574,2 Mrd. Yen -7,8 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Motorradumsatz 188,8 Mrd. Yen +1,3 % zum Vorjahreszeitraum
SMC Marineumsatz 35,0 Mrd. Yen +4,6 % zum Vorjahreszeitraum

 

*Wechselkurs vom 31. Dezember 2011: 1 Euro = 99,6 Yen  

Über Suzuki
Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Kalenderjahr 2011 weltweit 2,73 Millionen Fahrzeuge produziert (Stand: Januar 2012). Der Konzern, für den weltweit 51.503 Mitarbeiter tätig sind, vertreibt seine Produkte in 196 Ländern und Regionen.

Im Geschäftsjahr 2010/11 lag der Umsatz bei 2,6 Billionen Yen (22,2 Milliarden Euro**). Mit einem Betriebsergebnis von rund 106,9 Milliarden Yen (909,3 Millionen Euro**) konnte die Suzuki Motor Corporation ihren Gewinn um 34,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die weltweiten Verkäufe umfassten im Geschäftsjahr 2010/11 unter anderem 2,642 Millionen Autos sowie 2,695 Millionen Motorräder und ATV. Suzuki unterhält 35 Hauptproduktionsstätten in 24 Ländern und Regionen.

Mit seinem „Way of Life!“ steht Suzuki weltweit für die Markenattribute Begeisterung, Bodenständigkeit, Wertigkeit, Sportlichkeit und Teamgeist. Diese Werte manifestieren sich unter anderem in innovativen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten und überzeugenden Kernkompetenzen, unter anderem in den Bereichen Offroad und Allrad, basierend auf einer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Suzuki International Europe GmbH steuert vom hessischen Bensheim aus die bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche Automobile, Motorrad und Marine. Mit 342 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010/11 einen Umsatz in Höhe von rund 672,8 Millionen Euro. Suzuki überzeugt in Deutschland, dem härtesten Pkw-Markt der Welt, seit Jahren mit kontinuierlichem Wachstum. Im Jahr 2011 wurden 34.418 Fahrzeuge zugelassen.

** Wechselkurs vom 31. Mai 2011: 1 Euro = 117,6 Yen  

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08. Februar 2012
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