Suzuki Presse
Suzuki Motor Corporation schließt das Geschäftsjahr mit Gewinn ab
Hamamatsu/Bensheim, 10. Juni 2009

Hamamatsu/Bensheim, 10. Juni 2009. Die Suzuki Motor Corporation hat trotz schwierigem Marktumfeld ihr Geschäftsjahr zum 31. März 2009 mit einem operativen Gewinn von 76,93 Milliarden Yen (534,2 Millionen Euro*) abgeschlossen.

Durch die schrumpfenden Märkte in Europa und Nordamerika, die Auswirkungen des starken Yen sowie die globale Finanzkrise konnte Suzuki das seit neun Jahren andauernde Umsatzwachstum, das bis zum März 2008 zu verzeichnen war, nicht fortsetzen; die Jahresumsätze gingen um 14,2 Prozent auf 3.005 Milliarden Yen (20,87 Mrd. €*) zurück. Der Umsatzrückgang und die gestiegenen Materialkosten wurden nur teilweise durch Kostensenkungsmaßnahmen aufgefangen. Trotzdem konnte Suzuki erfolgreich einen operativen Gewinn von 76,93 Milliarden Yen (534,2 Mio. €*) verzeichnen.

In Nordamerika zogen die Kreditkrise und die allgemeine wirtschaftliche Schwächephase den Umsatz in diesem Jahr um 44,4 Prozent nach unten. In Europa reduzierten die Rezession und die Auswirkungen des starken Yen den Umsatz um 20,4 Prozent. Der starke Yen wirkte sich auch auf den Umsatz in den Exportmärkten von Suzuki in Asien aus, auf denen in diesem Jahr Rückgänge von 11,1 Prozent zu verzeichnen waren. Der Umsatz in Japan sank um 16,9 Prozent. Zwei wichtige Faktoren gestatteten es Suzuki trotz der Umsatz- und Ertragsrückgänge in wichtigen Märkten mit schwarzen Zahlen abzuschließen. Einer der Gründe dafür ist das solide Inlandsgeschäft im Kleinwagensektor, in dem Suzuki zu den Marktführern gehört. Der andere Grund ist die Stabilität des indischen Marktes, in dem Suzuki im Laufe eines Vierteljahrhunderts eine starke Präsenz aufgebaut hat.

Auf den Automobilsektor entfielen 2.524 Milliarden Yen (17,53 Mrd. €*) des Gesamtumsatzes von Suzuki (Rückgang in diesem Jahr um 10,9 Prozent). Auf die Motorradsparte entfielen 454 Milliarden Yen (3,16 Mrd. €*) (Rückgang in diesem Jahr um 23,2 Prozent).

Die Produktion wurde der Nachfrage angepasst

Die Verkäufe der Automobilsparte von Suzuki sanken in Japan um 1,2 Prozent auf 655.000, Fahrzeuge. In Übersee um 5,3 Prozent auf 1.641.000 Stück. Weltweit ging der Absatz an Automobilen um 4,1 Prozent auf 2.306.000 Stück zurück. Suzuki reagierte zudem frühzeitig auf die Wirtschaftskrise und die unvermeidlichen Kaufverzögerungen und passte die Produktion der Nachfrage an: Suzuki senkte seine globale Automobilproduktion in diesem Jahr um 5,4 Prozent (2.494.000 Fahrzeuge).

Bei den Motorrädern sanken die Verkäufe und Erträge in diesem Jahr aufgrund des Umsatzrückgangs bei Modellen mit großem Hubraum. Der weltweite Absatz jedoch stieg um 0,2 Prozent auf 3.351.000 Stück.

Wachstumsziele angepasst

Obgleich Suzuki eine baldige Markterholung nicht erwartet, rechnet das Unternehmen weiterhin in den schwarzen Zahlen zu bleiben. Dazu werden im Geschäftsjahr bis zum
31. März 2010 verschiedene unternehmensweite Reformen durchgeführt. Die vorläufigen Prognosen von Suzuki für den Nettoumsatz liegen bei 2.300 Milliarden Yen (15,9 Mrd. €*), für den Nettogewinn bei 5 Milliarden Yen (34,7 Mio. €*).

Über Suzuki Motor Corporation

Suzuki beschäftigt mehr als 50.600 Mitarbeiter, die in den Geschäftsbereichen Automobile, Motorräder und Marine tätig sind. Das sind fast 400 Mitarbeiter mehr als vor einem Jahr. Mit Geschäftsaktivitäten in 196 Ländern und Regionen sowie Produktionsstandorten in 23 Ländern und Regionen verfügt Suzuki über eine starke Position, um mit schwierigen Marktbedingungen fertig zu werden.

*Wechselkurs: 144 Yen/1 Euro

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