Suzuki Presse
Suzuki Motor Corporation verbessert Ergebnis im Geschäftsjahr 2009/2010

Suzuki schreibt weiter schwarze Zahlen. Dank konsequenter Sparmaßnahmen und starker Nachfrage in Asien konnte der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist im Ende März beendeten Geschäftsjahr 2009/2010 den Nettogewinn auf 28,91 Milliarden Yen – umgerechnet 240,46 Millionen Euro* – steigern.

Bensheim, 10. Mai 2010

Die Suzuki Motor Corporation hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 (1. April bis 31. März) trotz schwieriger Marktbedingungen ein im Vergleich zum Vorjahr höheres Konzernergebnis erwirtschaftet. So stieg der Nettogewinn um 5,4 Prozent auf 28,91 Milliarden Yen (240,46 Millionen Euro*), der operative Gewinn beträgt 79,37 Milliarden Yen (660,15 Millionen Euro*), ein Plus von 3,2 Prozent. Nachgegeben hat hingegen der Konzernumsatz. Er sinkt aufgrund des stärkeren Yen und der insgesamt rückläufigen Verkaufszahlen in Japan und in Übersee um 17,8 Prozent auf 2.469 Milliarden Yen (20,54 Milliarden Euro*). Die Gründe dafür sind vor allem Wechselkursschwankungen und die weltweite Wirtschaftskrise.

Die Automobilsparte als Gewinnbringer
Die Automobilsparte des Konzerns mit Hauptsitz im japanischen Hamamatsu steigerte ihren weltweiten Absatz auf 2,35 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 1,9 Prozent. Der Umsatzrückgang um 13,5 Prozent auf 2.184 Milliarden Yen (18,16 Milliarden Euro*) in diesem Bereich konnte dank eines erfolgreichen Sparkurses kompensiert werden. Das Betriebsergebnis der Automobilsparte wurde um 31,2 Prozent auf 90,6 Milliarden Yen (753,56 Millionen Euro*) verbessert.

Die Sparten Motorrad und Marine in schwierigem Umfeld
Der globale Absatz von Motorrädern konnte das Niveau der Vorjahre nicht erreichen. 3,02 Millionen Einheiten (inklusive Geländemaschinen) hat die Suzuki Motor Company im Berichtszeitraum verkauft. Das sind 9,9 Prozent weniger als im Geschäftsjahr 2008/2009. 262,9 Milliarden Yen Umsatz (2,19 Milliarden Euro*) bedeuten einen Rückgang um 42,1 Prozent und einen operativen Verlust von 21,1 Mrd. Yen (175,5 Millionen Euro*). Auch die Marine-Sparte von Suzuki gab nach: Die Verkaufserlöse gingen um 31,9 Prozent auf 45,4 Milliarden Yen zurück (377,61 Millionen Euro*), das Ergebnis fiel um 42,5 Prozent auf 5,3 Milliarden Yen (44,08 Millionen Euro*).

Erfolgsfaktoren
Wesentlichen Anteil am dennoch positiven Ergebnis hat Suzukis Erfolg in der Automobilsparte – und dort vor allem auf dem asiatischen Markt. Insbesondere gleichen die guten Verkaufszahlen der Suzuki Tochter Maruti Suzuki India Ltd. die Rückgänge auf dem US-Markt und in Europa aus. Insgesamt zog der Umsatz in der Suzuki Vertriebsregion Asien um 3,7 Prozent auf insgesamt 780,6 Milliarden Yen (6,5 Milliarden Euro*) an. Der Gewinn stieg auf 56,2 Milliarden Yen, ein Plus von 59 Prozent (467,44 Millionen Euro*). In Japan verzeichnet die Suzuki Motor Corporation einen Umsatzrückgang um 18,4 Prozent auf 1.490 Milliarden Yen (12,39 Milliarden Euro*), der aus den Rückgängen im Inlandsgeschäft und bei den Exportumsätzen resultiert. Umsatzrückgänge und Wechselkursschwankungen konnten vor allem durch verringerte Betriebskosten kompensiert werden. Der operative Gewinn liegt mit 34,1 Milliarden Yen (283,62 Millionen Euro*) um 18,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Prognose**
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Suzuki Motor Corporation steigende Verkaufszahlen für Asien, Süd- und Zentralamerika sowie Ozeanien. Der Markt in Japan, den USA und Europa wird sich wie im vergangenen Jahr kaum bis verhalten entwickeln. Für den Konzernumsatz wird eine Steigerung um 1,3 Prozent erwartet, der Nettogewinn – so die Prognose – soll um 3,8 Prozent wachsen. 

*Wechselkurs vom 10. Mai 2010: 1 Euro = 120,23 Yen

 **Die oben genannten Geschäftsprognosen basieren auf gegenwärtig verfügbaren Informationen und Annahmen und beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund unterschiedlicher Faktoren und Unwägbarkeiten davon abweichen. Faktoren, die auf die zukünftige Bilanz Einfluss nehmen können, sind zum Beispiel wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Entwicklung der Nachfrage auf wichtigen Märkten und Schwankungen der Wechselkurse (insbesondere des Yen-US-Dollar- und des Yen-Euro-Wechselkurses).