Suzuki Presse
Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2011: kleine Fahrzeuge mit großer Zukunft
  • Messeauftritt unter dem Motto „Small Cars for a Big Future“
  • Suzuki präsentiert vier Welt- und drei Japanpremieren – darunter den supersparsamen Kleinwagen REGINA und die Range-Extender-Version für die vierte Generation Swift
  • Mobilitätsstudien: Zweisitzer Q-concept und Elektroscooter e-Let’s
Hamamatsu/Bensheim, 10. November 2011

Suzuki stellt sein Heimspiel auf der 42. Tokyo Motor Show 2011 (2. bis 11. Dezember 2011) zum wiederholten Male unter das konsequente Motto „Small Cars for a Big Future“. Wie kein anderer zeichnet sich Suzuki bereits seit Jahrzehnten durch höchste Klein- und Kleinstwagenkompetenz aus. Welches außergewöhnliche Potenzial Autos in kleinen Dimensionen und Motorräder mit Blick auf Kraftstoffeffizienz, Fahrfreude, Innovation, Leistung und Design in sich bergen, demonstriert Suzuki gleich mit mehreren Welt- und Japanpremieren auf der Tokioter Leistungsschau.

Der REGINA: supersparsam, supersauber

Mit dem REGINA feiert Suzuki in Tokio die Weltpremiere eines Kleinwagens der nächsten Generation. Bei der Entwicklung des für den weltweiten Markt konzipierten Modells war Gewichtsreduktion ein wesentliches Ziel. So begeistert das Leichtgewicht mit schlanken 730 Kilogramm. Ein weiterer Fokus der Suzuki-Ingenieure lag auf der Aerodynamik: Der Cw-Wert des REGINA ist mindestens zehn Prozent niedriger als bei aktuellen Modellen in diesem Fahrzeugsegment. Davon profitiert auch der Kraftstoffverbrauch: Als Benziner verbraucht der REGINA sparsame 3,1 Liter auf 100 Kilometer (gemessen im JC08-Prüfzyklus). Der CO2-Ausstoß liegt bei klimafreundlichen 70 Gramm pro Kilometer.

Die vierte Generation Swift jetzt auch als Range-Extender-Version

Als weitere Weltpremiere betritt im Dezember der Swift Range Extender die Bühne auf Asiens wichtigster Automobilmesse. Für die vierte Generation seines Bestsellers Swift setzt Suzuki voll auf zukunftsweisende Technologien. Mit dem Swift Range Extender zeigt Suzuki seine Vision von umweltschonendem Fahrspaß. Leistung und Reichweite wurden dabei konsequent auf kurze Alltagsstrecken optimiert. Distanzen von 20 bis 30 Kilometern legt der wendige Stadtflitzer allein im Batteriebetrieb zurück. Bei Bedarf lädt ein aus den japanischen Kei-Cars bekannter 660-cm3-Benzinverbrennungsmotor den Akku während der Fahrt auf, um so die Reichweite zu verlängern.

Im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Modellen verfügt der Swift Range Extender über einen kleineren Akku. Die Vorteile: Er lässt sich schneller laden, wiegt weniger, ist in der Produktion sehr ressourcenschonend und preisgünstiger.

Mikromobilität im Alltag mit dem Q-concept

Der Q-concept steht für eine ganz neue Art der Mobilität. Das auffällige Concept Car lässt sich nicht nur optisch zwischen herkömmlichem Motorrad und Pkw einordnen: Mit einer Gesamtlänge von 2,5 Metern und zwei hintereinander angeordneten Tandemsitzen ausgestattet eignet es sich ideal, um kurze Alltagsstrecken in einem Radius von zehn Kilometern zu bewältigen. Der Q-concept ist ausgesprochen wendig und passt auch in die kleinste Parklücke. Gleichzeitig bietet er durch seine Fahrzeugkabine eine wettergeschützte und komfortable Alternative zum Motorrad.

Den Q-concept gibt es in mehreren Versionen: So kann er mit einem Vordersitz für einen erwachsenen Fahrer und einer Rückbank mit zwei Kindersitzen ausgestattet werden oder auch als Transportfahrzeug mit nur einem Sitz und größerer Staufläche im Heck. In Städten, in denen Geschäfte, Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen schnell erreichbar sind, eröffnet der Q-concept von Suzuki den Bewohnern somit ganz neue Möglichkeiten der Mobilität.

Elektoscooter-Studie e-Let’s

Die auf der Tokyo Motor Show erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellte Studie e-Let’s ist ein Elektroscooter, der umweltfreundliche null Emissionen mit Alltagtauglichkeit verbindet. Das Revier des Einsitzers ist vor allem das Stadtgebiet. Der e-Let’s wird durch einen leistungsstarken Radnabenmotor angetrieben. Er ist mit einem System zur Bremsenergierückgewinnung und einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und besitzt einen besonders kompakten und leichten Rahmen. So ausgerüstet wiegt er nicht mehr als ein vergleichbares Benzinmodell. Dafür bietet er die typischen Eigenschaften, die einen Elektroroller auszeichnen: eine beeindruckende Beschleunigung sowie Geräusch- und Vibrationsarmut bei null Emissionen.

Die Batterie des e-Let’s lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose aufladen. Mit einer einzigen Ladung schafft der Scooter eine Reichweite von circa 30 Kilometern bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h auf ebener Straße.

Der leichte Elektroroller hat als Teilnehmer eines Hamamatsu-Stadtprogramms bereits erste Probefahrten erfolgreich hinter sich gebracht.

Highlights der Motorradsparte

Der Burgman Fuel-Cell Scooter wurde erstmals auf der Tokyo Motor Show 2009 vorgestellt. Auf der diesjährigen Messe zeigt sich der weiterentwickelte Motorroller erneut, nachdem er Praxistests in England und Japan unterzogen wurde. Es ist das erste vollständig mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeug, das in der Europäischen Union das Typgenehmigungsverfahren bestanden hat.

Die GW250 mit einem Hubraum von 250 cm3 wurde von Suzuki als neues Flaggschiff für China entwickelt, dessen Bevölkerung dank anhaltendem Wirtschaftswachstum ihre Liebe zu Motorrädern entdeckt hat. Das Zweirad, das auf der Tokyo Motor Show seine Japanpremiere erlebt, wird in China produziert.

Eine weitere Japanpremiere ist die vielseitige Reiseenduro V-Strom 650 ABS, die sowohl tägliche Fahrten innerhalb der Stadt als auch längere Touren zum Erlebnis werden lässt. Die 2003 auf den Markt gebrachte V-Strom 650 hat sich weltweit einen Namen als wandlungsfähige Reiseenduro gemacht. Das neue Modell ist dank Verbesserungen der Motorleistung im unteren und mittleren Drehzahlbereich und einem überarbeiteten Design, das besseren Windschutz bietet, noch komfortabler. Die Ökobilanz des Exportmodells hat sich dank einer optimierten Kraftstoffeffizienz verbessert.

Der Leistungsträger GSX-R1000 wurde passend zu seinem Slogan „Own the Racetrack“ (deutsch: „Die Rennstrecke im Griff“) weiterentwickelt. Die neue Modellvariante, ebenfalls ein Exportmodell, zeigt sich in einer weiteren Japanpremiere mit Verbesserungen in Laufleistung sowie Kurven- und Bremsverhalten und einer optimierten Kraftstoffeffizienz.  

 

Über Suzuki

Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Kalenderjahr 2010 als weltweit neuntgrößter Automobilhersteller 2,89 Millionen Fahrzeuge produziert (Stand: Januar 2011). Der Konzern, für den weltweit 51.503 Mitarbeiter tätig sind, vertreibt seine Produkte in 196 Ländern und Regionen.

Im Geschäftsjahr 2010/11 lag der Umsatz bei 2,6 Billionen Yen (22,2 Milliarden Euro*). Mit einem Betriebsergebnis von rund 106,9 Milliarden Yen (909,3 Millionen Euro*) konnte die Suzuki Motor Corporation ihren Gewinn um 34,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die weltweiten Verkäufe umfassten im Geschäftsjahr 2010/11 unter anderem 2,642 Millionen Autos sowie 2,695 Millionen Motorräder und ATV. Suzuki unterhält 35 Hauptproduktionsstätten in 24 Ländern und Regionen.

Mit seinem „Way of Life!“ steht Suzuki weltweit für die Markenattribute Begeisterung, Bodenständigkeit, Wertigkeit, Sportlichkeit und Teamgeist. Diese Werte manifestieren sich unter anderem in innovativen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten und überzeugenden Kernkompetenzen, unter anderem in den Bereichen Off-Road und Allrad, basierend auf einer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Suzuki International Europe GmbH steuert vom hessischen Bensheim aus die bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche Automobile, Motorrad und Marine. Mit  338 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Jahr 2010/2011 einen Umsatz in Höhe von rund 672,8 Millionen Euro. Suzuki überzeugt in Deutschland, dem härtesten Pkw-Markt der Welt, seit Jahren mit kontinuierlichem Wachstum. Im Jahr 2010 wurden 32.549 Fahrzeuge zugelassen.

*Wechselkurs vom 31. Mai 2011: 1 Euro = 117,6 Yen

 

Weitere Bilder stehen Ihnen zu den folgenden Modellen zur Verfügung:

2011- Burgman Fuel-Cell Scooter
10. November 2011
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Low (Bild, 26,13 KB)
2011- GW250
10. November 2011
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Low (Bild, 35,28 KB)
2011- Q-concept
10. November 2011
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Low (Bild, 32,49 KB)
2011- REGINA
10. November 2011
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Low (Bild, 24,15 KB)
2011- Swift Range Extender
10. November 2011
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2011- V-Strom 650 ABS
10. November 2011
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Low (Bild, 39,84 KB)
2011- e-Let's
10. November 2011
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2011-GSX-R1000
10. November 2011
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