Suzuki Presse
++ Update ++ Suzuki: Japanische Werke bleiben bis 21. März geschlossen
  • Verlängerung des Produktionsstopps in den japanischen Werken bis mindestens Montag, den 21. März 2011
  • Einige Zulieferer und Händler im Erdbebengebiet von Schäden betroffen
  • Keine erhöhte Radioaktivität in den Werken und Lagern der Suzuki Motor Corporation gemessen
Hamamatsu / Bensheim, 16. März 2011

In Anbetracht der enormen Zerstörungen, die das Erdbeben und der Tsunami vom vergangenen Freitag im Norden Japans angerichtet haben, verlängert die Suzuki Motor Corporation den Produktionsstopp in seinen japanischen Werken bis mindestens 21. März 2011. Zwar sind weder Personen- noch Sachschäden in der Unternehmenszentrale und den Werken rund um das 500 Kilometer südwestlich von der Katastrophenregion gelegene Hamamatsu entstanden, jedoch sind zahlreiche Händler und einige Zulieferer im Krisengebiet von den Zerstörungen betroffen.

Auch im Gebiet rund um das Atomkraftwerk Fukushima unterhält die Suzuki Motor Corporation einige Händlerbetriebe. Da die Region in einem Umkreis von 20 Kilometern rund um das Kraftwerk evakuiert wurde, ist es schwierig, derzeit Informationen zu erhalten, wie es den Kollegen bei den betroffenen Händlern geht.

Keine Sorge müssen sich Kunden jedoch um eine mögliche erhöhte Strahlenbelastung ihrer bestellten Fahrzeuge machen. Sowohl die Unternehmenszentrale als auch die Werke und Lager liegen weit entfernt von Fukushima. Vorsichtshalber wurden auf den Werksgeländen und an der zu verladenden Ware Messungen der radioaktiven Belastung durchgeführt, die allerdings keine erhöhten Werte ergaben. Auch die Häfen Shizuoka und Aichi, über die die Fahrzeuge für den europäischen Markt exportiert werden, sind nicht betroffen.

Insgesamt wird der Großteil aller für den deutschen Markt hergestellten Suzuki Produkte in Werken außerhalb Japans gefertigt. Beispielsweise stammen nur 25% der in Deutschland und Europa gefertigten Suzuki Automobile aus japanischen Werken, 75% kommen dagegen aus Werken in Ungarn und Indien.

In den vergangenen Tagen sind sowohl in der japanischen Unternehmenszentrale als auch bei der Suzuki International Europe GmbH im hessischen Bensheim zahlreiche Briefe und Emails von Kunden und Händlern eingegangen, in der die Sorge um das Wohlergehen der japanischen Kollegen und der Bevölkerung vor Ort zum Ausdruck gebracht wird. Im Namen der japanischen Kollegen in Hamamatsu bedankt sich die Suzuki International Europe GmbH für die Anteilnahme.

Wir werden auch weiterhin über die aktuelle Lage vor Ort informieren.

Über Suzuki

Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Kalenderjahr 2010 als weltweit neuntgrößter Automobilhersteller 2,89 Millionen Fahrzeuge produziert (Stand: Januar 2011). Der Konzern, für den weltweit 51.503 Mitarbeiter tätig sind, vertreibt seine Produkte in 196 Ländern und Regionen. Im Geschäftsjahr 2009/2010 lag der Umsatz bei 2.469 Milliarden Yen (20,5 Milliarden Euro*). Mit einem operativen Betriebsergebnis von rund 79,37 Milliarden Yen (660 Millionen Euro*) konnte die Suzuki Motor Corporation auch im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Plus abschließen. Die weltweiten Verkäufe umfassten im Jahr 2010 unter anderem 2,589 Millionen Autos sowie 2,853 Millionen Motorräder und ATV. Suzuki unterhält 35 Hauptproduktionsstätten in 22 Ländern und Regionen.

Mit seinem „Way of Life!“ steht Suzuki weltweit für die Markenattribute Begeisterung, Bodenständigkeit, Wertigkeit, Sportlichkeit und Teamgeist. Diese Werte manifestieren sich unter anderem in innovativen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten und überzeugenden Kernkompetenzen, unter anderem in den Bereichen Off-Road und Allrad, basierend auf einer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Suzuki International Europe GmbH steuert vom hessischen Bensheim aus die bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche Automobile, Motorrad und Marine. Mit 338 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Jahr 2009/2010 einen Umsatz in Höhe von rund 661 Millionen Euro. Suzuki zählt in Deutschland, dem härtesten Pkw-Markt der Welt, zu den wachstumsstärksten Automobilanbietern. Im Jahr 2010 wurden 32.549 Fahrzeuge zugelassen.

*Wechselkurs vom 10. Mai 2010: 1 Euro = 120,23 Yen