Suzuki Presse
++ Update ++ Suzuki: Japanische Werke nehmen teilweise Produktion wieder auf
  • Motorrad-, Außenborder- und Motorenproduktion wieder aufgenommen
  • Suzuki Motor Corporation spendet 30 Millionen Yen für die Helfer und Rettungsteams in der Katastrophenregion
  • Deutscher Suzuki Importeur startet Spendenaktion
Hamamatsu / Bensheim, 23. März 2011

Die japanischen Werke der Suzuki Motor Corporation nehmen den Betrieb teilweise wieder auf. Bis zum 25. März arbeitet in den Werken in Sagara (Motorenproduktion), Toyokawa (Motorrad- und Außenborderproduktion), Takatsuka (Motorrad-Motorenproduktion) und Osuka (Gießerei) vorerst die Tagesschicht, ab dem 28. März wird dann über eine mögliche Ausweitung der Produktion entschieden. Vorerst geschlossen bleiben die Automobilproduktionen in den Werken in Kosai, Iwata und Sagara.

Aufgrund der weiterhin schwierigen Versorgung der Werke mit Zuliefererteilen wird die Produktion vorerst mit Lagerteilen aufgenommen. Für den deutschen Markt ist für den Automobilbereich auch weiterhin nicht mit Lieferengpässen oder Verzögerungen zu rechnen, da 75 Prozent der für Deutschland produzierten Suzuki Fahrzeuge in den Werken in Ungarn und Indien hergestellt werden. Auch die Versorgung mit Ersatzteilen ist gesichert. Bei Motorrädern und Außenbordmotoren könnten leichte Engpässe auftreten, wenn sich die Lieferschwierigkeiten der Zulieferer bemerkbar machen.

Währenddessen hat die Suzuki Motor Corporation in einem ersten Schritt den Helfern und Rettungsteams in der Krisenregion 30 Millionen Yen als Spende zur Verfügung gestellt. Die Suzuki International Europe GmbH im hessischen Bensheim hat derweil zur Unterstützung der japanischen Bevölkerung die Aktion “Suzuki hilft Japan” ins Leben gerufen. Der deutsche Suzuki Importeur hat seine Mitarbeiter, Händler, Geschäftspartner und Kunden gebeten, sich an der Aktion mit einer Spende zu beteiligen. Hierfür wurde ein Spendenkonto beim Deutschen Roten Kreuz eingerichtet (Kontonummer 41 41 41, Bankleitzahl 370 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft), Verwendungszweck: Suzuki hilft Japan). Die Gelder werden dem Japanischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt, das sie in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden für die Arbeit der Rettungsteams und den Wiederaufbau in der betroffenen Region verwenden wird. Detaillierte Informationen bietet das Deutsche Rote Kreuz unter www.drk.de/japan.

Über Suzuki

Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Kalenderjahr 2010 als weltweit neuntgrößter Automobilhersteller 2,89 Millionen Fahrzeuge produziert (Stand: Januar 2011). Der Konzern, für den weltweit 51.503 Mitarbeiter tätig sind, vertreibt seine Produkte in 196 Ländern und Regionen. Im Geschäftsjahr 2009/2010 lag der Umsatz bei 2.469 Milliarden Yen (20,5 Milliarden Euro*). Mit einem operativen Betriebsergebnis von rund 79,37 Milliarden Yen (660 Millionen Euro*) konnte die Suzuki Motor Corporation auch im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Plus abschließen. Die weltweiten Verkäufe umfassten im Jahr 2010 unter anderem 2,589 Millionen Autos sowie 2,853 Millionen Motorräder und ATV. Suzuki unterhält 35 Hauptproduktionsstätten in 22 Ländern und Regionen.

Mit seinem „Way of Life!“ steht Suzuki weltweit für die Markenattribute Begeisterung, Bodenständigkeit, Wertigkeit, Sportlichkeit und Teamgeist. Diese Werte manifestieren sich unter anderem in innovativen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Produkten und überzeugenden Kernkompetenzen, unter anderem in den Bereichen Off-Road und Allrad, basierend auf einer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Suzuki International Europe GmbH steuert vom hessischen Bensheim aus die bundesweiten Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche Automobile, Motorrad und Marine. Mit 338 Mitarbeitern erzielte die Gesellschaft im Jahr 2009/2010 einen Umsatz in Höhe von rund 661 Millionen Euro. Suzuki zählt in Deutschland, dem härtesten Pkw-Markt der Welt, zu den wachstumsstärksten Automobilanbietern. Im Jahr 2010 wurden 32.549 Fahrzeuge zugelassen.

*Wechselkurs vom 10. Mai 2010: 1 Euro = 120,23 Yen